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Martinsgescheschichte der Klasse 2b

Ein bisschen so wie Martin

Es war ein früher Novembermorgen.

Allen Kindern und Erwachsenen, bei denen der Wecker früh geklingelt hatte, weil sie zur Schule oder zur Arbeit mussten, fiel es schwer aufzustehen. Es war – wie der Kölner sagt – usselig draußen und es regnete.

Viele hatten sich zudem noch nicht daran gewöhnt, dass es morgens noch so dunkel war, da gerade erst die Uhr von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt worden war.

So erging es auch einer Lehrerin, die auf dem Weg von der Straßenbahnhaltestelle zur Schule war. Ihr war kalt, sie fror, nicht zuletzt weil es regnete und es erschien ihr alles noch so dunkel.

Auf einmal hörte sie hinter sich ein Mädchen schnell laufen mit dem Schulranzen auf dem Rücken und dem Regenschirm in der Hand und laut nach ihrer Freundin rufen. Diese hörte das aber gar nicht, weil sie ein ganzes Stück vor der Lehrerin zur Schule ging.

Die Lehrerin war ganz erschrocken, weil das Mädchen so schnell lief und so aufgeregt nach ihrer Freundin rief. „Nicht, dass etwas passiert ist oder dass es jetzt einen Streit gibt!“, dachte die Lehrerin sich.

Als das Mädchen auf ihrer Höhe war, hörte die Freundin ihr Rufen und blieb stehen.

Das Mädchen lief auf ihre Freundin zu und fragte: „Wirst Du nass?“

Die Freundin antwortete: „Ja…“ Und sah dabei ein wenig traurig aus, weil sie ihren Regenschirm vergessen hatte und auch keine Regenjacke anhatte.

Das Mädchen sagte: „Ich will meinen Regenschirm mit Dir teilen.“

Da strahlte die Freundin und gemeinsam gingen sie unter dem Regenschirm bis zur Schule.

Der Lehrerin kam es auf einmal gar nicht mehr so kalt vor. War es nicht schon ein wenig heller draußen geworden? Und die Geräusche des Regens auf ihrem Regenschirm erschienen ihr auf einmal wie eine wunderschöne Musik.

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